Alles über Funk
CB-Funk, Amateurfunk, Betriebsarten,
Packet Radio (Datenfunk), SSTV(Standbildübertragung), CW(Morsen)





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CB-Funk

CB ist die Abkürzung für Citizen Band(Engl.) und bedeutet Bürgerband, also für jedermann nutzbar. CB-Funkgeräte und deren Betrieb unterliegen zahlreichen gesetzlichen Bestimmungen. Zuständig ist die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post(RegTP)
CB-Funker müssen keine Prüfung ablegen. Sie dürfen aber die Funkgeräte nicht selber bauen, verändern oder reparieren.




Technische Daten

Frequenzspektrum: 11-Meter-Band(27 MHz-Band)
Sendeleistung: max. 4 Watt
Übertragungstechnik:
  • FM, PM, AM
  • Sprechfunk
  • 6 Kanäle für digitale Übertragung für Fax und Packet Radio


» Rechtliches zum CB-Funk «





CB-Funk: Betriebsarten

AM - Amplituden-Modulation (nur auf den Kanälen 4-15)
Bei AM wird die Sprache des Funkers auf die Funkwelle des Senders draufgepackt (aufmoduliert). Somit schwankt die Amplitude (Stärke der Welle) ständig im Rhythmus der Sprache und erzeugt so beim Sender ein schwankendes Signal, welches abhängig von der Lautstärke der Sprache des Senders ist. Ein AM-Signal ist sehr störanfällig, aber aufgrund geringer Bandbreite sehr gut für Weitverkehrs-Funk (DX) geeignet.

SSB - Single Side Band (nur auf den Kanäle 1-40)
Vereinfacht gesagt besteht ein AM-Signal aus drei Komponenten: Einem Träger und zwei Seitenbändern, wobei jedes Seitenband die komplette Sprachinformation enthält. Somit ist ein AM-Signal relativ breit und störungsanfällig.
Man hat nun festgestellt, wenn man durch technische Verfahren sowohl den Träger als auch eines der Seitenbänder weglässt, kann die Sprache immer noch sehr gut übertragen werden. Somit ergibt sich ein wesentlich "schmäleres" Signal - SSB genannt - welches sich als ideal für den Weitverkehhrsfunk erwiesen hat, vor allem in Punkto störanfälligkeit. CB-Funkern steht seit neuestem auch diese Betriebsart zur Verfügung.
Es kann sowohl das untere Seitenband (LSB = Lower Side Band) als auch das obere Seitenband (USB = Upper Side Band) für die Sprachübertragung genutzt werden. So haben (rein theoretisch) in einem AM-Kanal zwei SSB-Signale Platz.

Frequenz-Modulation (FM)
Bei FM bleibt die Stärke des Signales immer gleich, weil die Sprache (Information) in die Frequenz des Signales gepackt wird. Man spricht von einem Frequenz-Hub. Dies ist der Bereich (z.B. 3 kHz) in welchem das Sendesignal schwankt. Kurz gesagt, ein FM-Sender sendet auf 27.125 kHz. Somit schwankt das tatsächliche Signal von 27.122 bis 27.128 kHz, ist also insgesamt 6 kHz breit. FM eignet sich besonders gut für lokale Verbindungen, da die Sprachqualität wesentlich besser ist, als bei AM.

Sprechfunk
Von Anfang an war CB-Funk als reiner Sprechfunk konzipiert. Dementsprechend gab es natürlich auch nur Sprechfunk-Geräte in AM und später auch FM.
Auch wenn CB-Funk als mobiler Nahbereichsfunk deklariert wurde, konnte man doch unter bestimmten Vorraussetzungen durchaus trans-atlantische Funkverbindungen abwickeln. Abhängig von der Sonnenaktivität und den daraus resultierenden Ausbreitungsbedingungen sind europaweite und auch transatlantische Verbindungen keine Seltenheit und heben die Atraktivität von CB enorm.

Digitaler CB-Funk
Durch die entsprechenden Verfügungen der RegTP wurden digitale Betriebsarten für den CB-Funk zur Benutzung auf bestimmten Funkkanälen freigegeben. Damit ist es möglich, zum Beispiel Schmalband-Fernsehen (SSTV) oder Morsetelegraphie anzuwenden.
Am häufigsten kommt jedoch Packet Radio zum Einsatz. Die Hobbyfunker haben sich inzwischen ein sehr großes und gut funktionierendes Netz aus Mailboxen (zum Speichern und Empfangen von persönlichen und allgemeinen Nachrichten), Digipeatern (Datenfunk-Umsetzern) und Nodes (Netzwerkknoten) zusammen gebastelt. Zur Verwendung von Packet Radio benötigt man ein Passiv->Modem, welches zum Beispiel am Parallel-Port eines PCs angesteckt und mit dem Funkgerät verbunden wird. Zum Einsatz kommen auch sogenannte TNCs (Terminal Node Controller), ein intelligentes Modem, welches auch ohne PC funktioniert.






Packet Radio

Mit Packet Radio ist digitale Datenübertragung per Funk mit max. 9600 bit/s möglich.
Die Begrenzung liegt am 10 kHz Band. Meist wird nur mit 1200 Bit/s übertragen.

Funktionsweise von Packet Radio mittels zwei Computern
Für Packet Radio werden z.B. Funkmodems an die V.24-Schnittstelle angeschlossen.
Die Kostengünstigste Variante nutzt die Soundkarte eines PC.
Programme dafür gibt es seit einiger Zeit im Internet, von kostenlos bis günstig.
Dann können zwischen zwei Computern Daten ausgetauscht werden.
Die Reichweite liegt bei ein paar Kilometern.

Packet Radio findet auf den Kanälen 24, 25, 52, 76 und 77 statt. Das Rufzeichen wird in der Form DAA 200 empfohlen.
Packet Radio darf nicht gewerblich genutzt werden.




Amateurfunk
Vorteile: Weltweite Kontakte, Beschäftigung mit Technik und Wissenschaft, Experimentieren, gesetzlich definierter Funkdienst, weltweiter Rückhalt durch internationale Verbände
Nachteile: Prüfung, großes technisches Wissen nötig, technisch großer Aufwand zum Funken, Geräte sehr teuer

CB-Funk
Vorteile: große Anzahl von Mitfunkern, kein Kosten (mehr), transatlantische Reichweiten möglich, Geräte relativ günstig, große Anzahl von CB-Funk Fachgeschäften
Nachteile: viele Störungen, undiszipliniertes Verhalten der Funker, Verbands- und Vereinstreitigkeiten an der Tagesordnung

FreeNet
Vorteile: nahezu störungsfreies Funken durch Automatik-Rauschsperre, preiswerte Geräte, großes Geräte- und Zubehör-Angebot, keine monatlichen Kosten
Nachteile: kein allgemeiner Anruf möglich, geringe Reichweite, Missbrauch durch Funkamateure, nur drei Frequenzen

Short Range Device (LPD)/ISM-Sprechfunk
Vorteile: preiswerte Geräte, große Geräte- und Zubehör-Auswahl, kleine Geräte-Baugrößen, Datenfunk möglich, keine monatlichen Kosten
Nachteile: Kollisionen mit Amateurfunk da gleicher Frequenz-Bereich, Störungen durch anderen ISM Anwendungen, viel zu geringe Reichweite

Private Mobile Radio (PMR 446)
Vorteile: Keine monatlichen Kosten, 8 Kanäle (weitgehend unbelegt), Mitnahme in andere europäische Länder
Nachteile: nur Sprechfunk erlaubt, keine externen Antennen





Kanal Frequenz (kHz) Kanal Frequenz (kHz) Kanal Frequenz (kHz) Kanal Frequenz (kHz)
01 26.965 21 27.215 41 26.565 61 26.765
02 26.975 22 27.225 42 26.575 62 26.775
03 26.985 23 27.255 43 26.585 63 26.785
04 27.005 24 27.235 44 26.595 64 26.795
05 27.015 25 27.245 45 26.605 65 26.805
06 27.025 26 27.265 46 26.615 66 26.815
07 27.035 27 27.275 47 26.625 67 26.825
08 27.055 28 27.285 48 26.635 68 26.835
09 27.065 29 27.295 49 26.645 69 26.845
10 27.075 30 27.305 50 26.655 70 26.855
11 27.085 31 27.315 51 26.665 71 26.865
12 27.105 32 27.325 52 26.675 72 26.875
13 27.115 33 27.335 53 26.685 73 26.885
14 27.125 34 27.345 54 26.695 74 26.895
15 27.135 35 27.355 55 26.705 75 26.905
16 27.155 36 27.365 56 26.715 76 26.915
17 27.165 37 27.375 57 26.725 77 26.925
18 27.175 38 27.385 58 26.735 78 26.935
19 27.185 39 27.395 59 26.745 79 26.945
20 27.205 40 27.405 60 26.755 80 26.955



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